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Friedrichshafen
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Sowas gibt es sonst nur in Monte Carlo

 

FRIEDRICHSHAFEN - Ein Höllenlärm und der Duft von Gummi, Motoröl und Benzin liegen in der Luft, als Samstagabend der Wahnsinn seinen Lauf nimmt. Christoph Karle hat zusammen mit Berthold Porath die Idee von Martin Halder (Meilenwerk) umgesetzt und eine Oldtimer-Parade veranstaltet, die viele Tausend Menschen in die Stadt lockt.

Steffi Karle verteilt Startlisten, kümmert sich um die Fahrer und vermittelt Mitfahrgelegenheiten. So kommt es, dass ich mich in einen Lagonda-Rapier zwänge, der von Karl Schober gesteuert wird. eng ist es und außer einem kleinen Griff am Armaturenbrett befindet sich zwischen dem Asphalt und meinem Kopf nur das Vertrauen zum Fahrer. Die Tränen vom Fahrtwind fliegen senkrecht nach oben weg und aus der Oldtimer-Parade wird ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

So ergeht es auch den Zuschauern am Rand der Strecke, über die hier und heute die Geschichte der Automobile bis hin zu Formel I-Fahrzeugen rollen soll. Allein die längeren Pausen zwischen den Runden sorgen für gedämpften Unmut, sind sie aber doch mit der Sicherheit zu erklären, die Organisator Christoph Karle an den Tag legt. Der Profi in der Oldtimer-Szene ist am Ende ebenso begeistert wie die Fahrer, die Mitfahrer und das Publikum. Kleinigkeiten stehen bei ihm auf der Agenda, die beim nächsten Mal zu einer noch besseren Veranstaltung führen sollen. Und ein nächstes Mal soll es geben. Messeleitung und Sponsoren sind vom Erfolg dieser Premiere derart überzeugt, dass der Termin der kommenden Klassikwelt Bodensee mit dem 21. bis 24. Mai 2009 schon feststeht.

Unterdessen schaukeln die Ami-Schlitten durch die Straßen, knattern die Traktoren im Wettstreit mit Vorkriegsfahrzeugen und schnittigen Autos der 60er und 70er Jahre. Ausgefallenes ist zu sehen und die Zuschauer kommen auf ihre Kosten. Der Moderator am Charlottenhof, Andreas Hoffmann, Profi vom Nürburgring, kennt jedes Auto und schätzt 20 000 Zuschauer an der Strecke. Für Karl Schober "gibt es sowas nur noch in Monte Carlo ein zweites Mal".

 

(Schwäbische Zeitung, Erschienen: 26.05.2008)